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Ein unvergessliches Abenteuer

Mit Ranger Charly Ebel im Nationalpark Schwarzwald unterwegs. Ob die den Hirsch wohl sehen?http://www.schwarzwaldplus.de/uploads/tx_iccontentelements/gridgalleryimages/big/Familie-Wiese-Baiersbronn.JPG
Mit Ranger Charly Ebel im Nationalpark Schwarzwald unterwegs. Ob die vier den Hirsch wohl sehen?
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Majestätisch erhebt sich der Hirsch und läuft davon. Ende Herbst Anfang Winter werfen die Hirsche und Rehböcke ihr Gehörn ab.
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Mit dem Ranger gibt es im Nationalpark viel zu entdecken. Die kleinen Besucher können sogar zum Juniorranger werden.
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So ein Geweih ist ganz schön schwer.
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Fernglas, Insektensauger, Lupe...für einen echten Entdecker ist die richtige Ausrüstung natürlich das "A" und "O".

Unterwegs mit den Rangern im Nationalpark

Für Kaya, 7 Noah, 11 und Paul, 11 ist es schon sehr früh, heute. Die drei sind es nicht gewohnt, in den Ferien schon so früh auf den Beinen zu sein. Heute aber, heute ist alles anders. Im Naturschutzzentrum Ruhestein hatten sie erfahren, dass man mit einem Ranger zusammen spannende Tierbeobachtungen im Nationalpark rund um Baiersbronn machen kann. Nun sitzen sie also ganz früh mit Charly Ebel, dem Ranger gespannt auf einem Stamm. Vor ihnen eine Waldlichtung, in den Händen das Fernglas – nichts zu sehen! Das hatten sie sich anders vorgestellt. „Wenigstens ein Eichhörnchen könnte doch kommen“, flüstert Paul aber rundum vollkommene Stille. „Nicht reden“, flüstert Charly zurück. Da sitzen sie nun die vier Tierfahnder und sind kurz davor, ihr Vesper auszupacken.

Da hebt sich plötzlich der Arm des Rangers und Hoffnung keimt bei den Kindern auf. Der wollte aber nur nach der Uhrzeit schauen – wieder nichts. Die kleine Kaya presst plötzlich ihr Fernglas ganz fest an ihr Gesicht: da vorne links scheint es im zarten Morgennebel einen merkwürdigen Dampf zu geben. Irgendwie hat sie den Eindruck als verändere sich etwas am Rande der Lichtung. „Dampf!“ – mehr kann sie nicht flüstern vor lauter Spannung und steht er tatsächlich vor ihnen: ein mächtiger, majestätischer Hirsch. Aufmerksam blickt er über die Lichtung. Für Momente scheint es als habe er die vier Menschen entdeckt. Das scheint ihn aber nicht zu irritieren. In etwa 50 Meter Entfernung bewegt sich das große Tier vor ihnen. Ab und zu neigt sich sein Kopf zum Boden, das taufrische Gras scheint ihm ein willkommenes Frühstück zu sein. Der Ranger legt schnell seinen Finger über die Lippen: Stille ist jetzt Pflicht, sonst ist das Naturschauspiel zu Ende!

Die Disziplin der Kinder zahlt sich aus: der imposante Geweihträger hebt seinen Kopf und röhrt im majestätisch tiefen Bass. Kaya ist verzückt und hat gleichzeitig Gänsehaut. Dem großen Bruder geht es nicht anders.

Der Hirsch bewegt sich langsam von den Kindern und Charly Ebel weg. Paul kann sich jetzt selber nicht beherrschen und kramt schier bewegungslos sein Handy aus der Tasche: er muss ein Foto machen! Das sollen schließlich alle seine Freund sehen. Das Bild gelingt ihm, doch der Hirsch hat im wahrsten Sinne Wind bekommen.
Mehrfach blickt er in Richtung der Kinder und zieht sich allmählich zurück. Das ist zwar schade, gibt den vieren aber Gelegenheit miteinander auszutauschen wie toll das eben war. „Ein Zwölfender, das ist etwas besonderes!“ erklärt der Ranger.
Inzwischen ist eine halbe Stunde vergangen. Zum ersten Mal postet Paul um diese Uhrzeit ein Foto auf seine Pinnwand bei Facebook.
Der Tag ist noch jung und die Vier machen sich auf den Weg quer durch den Wald. Charly Ebel erklärt ihnen Pflanzen, Ameisenhaufen, und das Gewölle einer Eule. Die Kinder sind fasziniert! Kaya verliert beim Gehen ein bisschen den Anschluss. Eigentlich ist sie schon noch sehr müde. Und während sie versucht den schweren Kopf aufrecht zu halten trifft ihr Blick auf eine komische Form am Boden: „Schaut mal, was ich gefunden habe“ ruft sie jetzt aus vollem Herzen in den erwachenden Wald. Die Dreiergruppe kommt zu ihr zurück und kann es gar nicht glauben: die Siebenjährige hält voller Stolz das Gehörn eines Rehbocks in der Hand, zugegeben, es ist schon einige Jahre alt und von grünen Algen überzogen, trotzdem strahlt sie. „Das ist wirklich toll“ betont der Ranger. „Ende Herbst, Anfang Winter werfen die Rehböcke und Hirsche nämlich ihr Gehörn ab, die findet man aber nur sehr selten. Du bist ein richtiger Glückspilz!“

Auf dem Rückweg sind alle müde, aber voller neuer Eindrücke. Es gibt eine Menge zu erzählen!

 

 

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Je tiefer der Wald... Deutschlands jüngster Nationalpark

Sonnenstrahlen, die durch Kronen schimmernd auf den Waldboden treffen, Wasserplätschern, Vogelgezwitscher. Wald erleben, Natur erleben, zur Ruhe kommen. Zeit und Raum genießen. Das ist Nationalpark.

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  3. Geführte Schneeschuhwanderung - Baiersbronn

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  4. Naturschutzzentrum Nationalpark - Seebach

    Das im Herbst 1997 gegründete Naturschutzzentrum Ruhestein möchte als ortsnahe Einrichtung dazu beitragen, dass die Besucher die Natur hautnah erleben können.
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  5. Sesselbahn am Ruhestein - Baiersbronn

    Die Bergstation dieser Sesselbahn im Schwarzwald bietet sich herrlich als Ausgangspunkt für Wanderungen zum märchenhaft gelegenen Wildsee und in die einzigartige Landschaft des Höhengebiets an
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  6. Infozentrum - Kaltenbronn

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  7. Sesselbahn am Stöckerkopf - Baiersbronn

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