© Baiersbronn Touristik / Max Günter

Wandern macht hungrig – und dagegen gibt es ein einfaches Mittel: die Einkehr in einer der gemütlichen Wanderhütten rund um Baiersbronn und Freudenstadt! Hier gibt es zünftige Vesper, Schwarzwälder Spezialitäten und ein würziges Bier oder ein feines Viertele. Einziges Problem dabei: Atmosphäre und Angebote aller Hütten gefährden den Zeitplan selbst diszipliniertester Wanderer. Der Verführung zum Hockenbleiben kann sich kaum jemand widersetzen. 

Neben den hier genannten Hütten gibt es weitere lohnenswerte Ziele, teils mit erheblichem Erlebniswert. So bietet sich nicht nur die gute Stube des Seidtenhofs für eine Einkehr an, hier gibt es auch Geschichten zu hören, Tiere zu streicheln und bei der Hofführung allerhand übers Landwirtschaften zu lernen. Frische Forellen genießt man im Fischerstüble der Forellenzucht Buhlbach und die sind – frisch oder geräuchert, sofort verspeist oder als Souvenir eingepackt – legendär. Besonders empfehlenswert: der Grillabend inklusive Besichtigung.

Die stilvolle Hütte auf dem Sattel zwischen Mitteltal und Tonbach, 706 Meter über dem Meeresspiegel, gelegen am Kreuzungspunkt mehrerer Wanderwege, umgeben von unschätzbar viel Schwarzwald, sei „ein Kommunikationszentrum“, erzählt Hermann Bareiss, dessen Hotelteam für die Verköstigung der Gäste sorgt. Anders als in seinem vornehmen Haus kann hier oben niemand Plätze reservieren lassen. Man setzt sich, wie es passt, rückt auch gerne zusammen und kommt schnell miteinander ins Gespräch.

Die Panoramahütte liegt auf 620 Höhenmetern über dem Ortsteil Schwarzenberg auf einem Wiesenhang. Dieses Refugium für durstige Wanderer, hungrige Mountainbiker und erschöpfte Nordic-Walker fügt sich artig wie auf einer Sonnenterrasse in die Wald-und-Tal-Landschaft ein. Moderne Elemente mit uralten Balken aus einem demontierten Bauernhaus sind hier kombiniert.

Der gepflegte Hüttenservice mit Entspannungsgarantie für Frischluftschnapper hat im Hotel Traube Tonbach begonnen. Willi Finkbeiner, der Onkel des jetzigen Patrons, hatte schon vor mehr als zwanzig Jahren ein Blockhaus errichtet, im Wald versteckt und doch in Sichtweite des Hotels auf 690 Metern gelegen. Die Terrasse gewährt einen herrlichen Blick in das wunderschöne Tonbachtal. Vesper oder doch Schwarzwälder Kirschtorte? Am besten Beides!

Direkt an der B28, neben dem Besucherzentrum Schwarzwaldhochstraße und auf Tuchfühlung mit der Bergstation des Skiliftes Lamm auf 935 Metern Höhe, lädt die Kniebishütte zum Erholen und Auftanken ein. Mit Produkten aus der Umgebung wird dem Gast Natürlichkeit, Frische und Heimatverbundenheit auf dem Teller serviert.

Und wer nach einer schweißtreibenden Wanderung und gut gestärkt den Rückweg zu Fuß scheut, der steigt einfach in den nächsten Bus, denn die Kniebishütte ist gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

Seit über 120 Jahren „kuschelt“ sich das kleine gemütliche, historisch durchaus erwähnenswerte Café in den Teuchelwald oberhalb von Freudenstadt. Haben doch hier seit 1892 schon viele Konditoren die Gäste verwöhnt. Zahlreiche Wander- und Spazierwege führen an der urigen Hütte vorbei … vielleicht wegen der guten Schwarzwälder Kirschtorte? Selbst in der kalten Jahreszeit bietet das Waldcafé idyllische Weihnacht im Teuchelwald und ist zu jeder Jahreszeit der krönende Abschluss einer Wanderung.